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Kein Guru-Gelaber, keine Affiliate-Links. Nur Texte über Heimserver, Datenschutz und digitale Unabhängigkeit — von jemandem der es selbst aufgebaut hat.

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Backup: Ohne geht es nicht.
Wirklich nicht.

Die meisten Menschen, die mir erzählen, sie hätten ein Backup, meinen eigentlich etwas anderes. Sie meinen, ihre Fotos sind in iCloud. Ihre Dokumente sind in Dropbox. Ihr Handy synchronisiert mit Google. Das ist kein Backup. Das ist eine Kopie an einem anderen Ort — und der Unterschied ist entscheidend.

Was ein Backup wirklich ist

Ein Backup ist eine unabhängige, separate Kopie deiner Daten, die du im Verlustfall reaktivieren kannst. Das Schlüsselwort ist „unabhängig".

Cloud-Synchronisation bedeutet: Was du löschst, wird überall gelöscht. Was sich ändert, ändert sich überall. Das ist praktisch — aber es ist kein Schutz. Wenn du versehentlich einen Ordner mit 3.000 Familienfotos löschst, löscht iCloud diesen Ordner in Sekundenbruchteilen auf allen deinen Geräten. Nach 30 Tagen ist er weg. Endgültig.

Ein Backup dagegen ist eine Momentaufnahme, die auch dann noch existiert, wenn das Original längst weg ist.

Die drei Szenarien, die Daten vernichten

Wer noch kein Backup hatte, wird sich in einem dieser drei Szenarien wiederfinden — irgendwann:

  • Versehentliches Löschen: Der häufigste Fall. Eine Datei, ein Ordner — weg. Die Sync macht es sofort auf allen Geräten rückgängig.
  • Hardware-Defekt: Festplatten sterben. SSDs sterben. Smartphones fallen ins Wasser. Kein Gerät hält ewig.
  • Ransomware: Eine verschlüsselte Festplatte. Alle Dateien gesperrt. Wer ein Backup hat, formatiert einfach und stellt wieder her. Wer keins hat, zahlt — oder verliert alles.

Keines dieser Szenarien ist selten. Keines davon kündigt sich an.

Die 3-2-1-Regel — in einer Minute erklärt

Diese Formel ist alt, simpel und funktioniert:

  • 3 Kopien deiner Daten
  • auf 2 verschiedenen Medien
  • davon 1 an einem anderen Ort

Konkret für einen Heimhaushalt: Die Originale auf dem Server, eine Sicherungskopie auf einer externen Festplatte, und eine weitere Kopie — irgendwo, der nicht im selben Raum steht. Bei einem Brand, einem Einbruch oder einem Wasserschaden nützt die externe Platte im selben Zimmer nichts.

Die häufigste Backup-Strategie: gar keine. Die zweithäufigste: Cloud-Sync als Backup bezeichnen. Beides endet irgendwann im gleichen Desaster — mit dem Unterschied, dass beim zweiten die Überraschung größer ist.

Was ein Heimserver damit zu tun hat

Ein Heimserver ist kein Backup — er ist das Original. Der Ort, wo deine Daten zentral liegen. Was ihn wertvoll macht, ist was daneben läuft: ein automatisches Backup-System, das ohne dein Zutun täglich eine Sicherungskopie anlegt.

Richtig aufgesetzt, wacht der Server über sich selbst. Du schläfst ruhig — auch wenn eine Platte stirbt. Wie das konkret funktioniert, ist Teil des Kurses.

Backup richtig einrichten

3-2-1 in der Praxis — Schritt für Schritt im Kurs erklärt.

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Meine Daten —
an einem Ort

Ich habe einmal versucht, alle Fotos meiner Familie zusammenzusammeln. Nicht um sie zu sortieren — nur um herauszufinden, wo sie überhaupt sind. Das Ergebnis war ernüchternd.

iPhone-Fotos in iCloud, aber nur bis 2021 vollständig. Ältere Fotos auf einer externen Festplatte, die ich seit zwei Jahren nicht mehr angesteckt habe. Urlaubsbilder von 2019 auf einem USB-Stick, dessen Aufenthaltsort ich für eine Stunde nicht wusste. Fotos vom Kindergeburtstag meiner Tochter — über WhatsApp verschickt, also auf dem Handy meiner Frau, in niedriger Auflösung, weil WhatsApp komprimiert. Und dann noch irgendwo in Google Photos, weil mein altes Android-Handy alles dorthin hochgeladen hat, bis ich das irgendwann abgestellt habe.

Das war nicht dramatisch. Aber es war chaotisch. Und es ist das digitale Leben der meisten Menschen.

Wie dieses Chaos entsteht

Es entsteht nicht durch Fahrlässigkeit. Es entsteht durch die Art, wie digitale Dienste funktionieren: Jeder will deine Daten bei sich haben. Apple will sie in iCloud. Google will sie in Google Photos. WhatsApp speichert alles im eigenen Format. Jeder neue Dienst, jedes neue Gerät schafft einen neuen Silo.

Irgendwann hat man fünf Orte, an denen Daten liegen — und keiner davon ist vollständig.

Warum „überall Kopien haben" keine Lösung ist

Der Reflex vieler Menschen: mehr synchronisieren, mehr Dienste, mehr Backups. Das Ergebnis ist das Gegenteil von Ordnung: noch mehr Orte, noch mehr Versionen, noch mehr Unklarheit darüber, was die aktuelle Version ist.

Welche Version des Dokuments ist die richtige — die auf dem Mac, die in Dropbox, oder die, die du vor drei Monaten per Email verschickt hast? Wer hat das Foto mit der besseren Qualität — das iPhone oder der JPEG-Export, der irgendwo auf der Festplatte liegt?

Verteilung löst kein Problem. Sie verschiebt es nur.

Was „ein zentraler Ort" konkret bedeutet

Nicht eine weitere App. Nicht ein weiterer Cloud-Dienst. Sondern ein Ort, der dir gehört — auf deiner Hardware, in deinem Zuhause.

Alle Fotos: dort. Alle Dokumente: dort. Von jedem Gerät erreichbar — iPhone, Mac, Windows-PC, Android. Nicht weil du etwas installiert hast, sondern weil diese Geräte das von Haus aus können.

Wer dort eine Datei ablegt, findet sie auf jedem anderen Gerät. Wer etwas ändert, sieht die Änderung überall. Wer sucht, sucht an einem Ort — und findet dort alles.

Das Ziel ist nicht, Ordnung zu erzwingen. Das Ziel ist, einen Ort zu schaffen, der so einfach zu benutzen ist, dass Ordnung von selbst entsteht — weil es keinen Grund mehr gibt, Dateien woanders hinzulegen.

Was sich im Alltag ändert

Man hört auf zu suchen. Man hört auf sich zu fragen, welche Version die aktuelle ist. Man hört auf, Dateien per WhatsApp an sich selbst zu schicken.

Klingt klein. Ist es nicht. Wer einmal erlebt hat, wie es sich anfühlt, wenn alle Geräte auf denselben Ordner zugreifen — einfach so, ohne App, ohne Abo, ohne Login — versteht, warum man vorher nie wieder zurückwill.

Den zentralen Speicher aufbauen

Ein Wochenende — danach sind alle Geräte verbunden.

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Warum ich Dropbox und
iCloud gekündigt habe

Irgendwann in einer dieser stillen Nächte, als mein Handy wieder mal sagte „iCloud-Speicher fast voll", habe ich angefangen zu rechnen. Nicht weil ich einen Plan hatte. Sondern weil mich dieses popuphafte Schulterklopfen langsam wahnsinnig macht.

Die Bestandsaufnahme

Vier Abos. Unbemerkt, im Hintergrund, jeden Monat:

  • iCloud 2 TB — wegen der Familienfotos, die sich seit Jahren angesammelt haben
  • Dropbox Plus — wegen der Arbeitsdokumente, die ich „überall haben muss"
  • Google One — weil mein Android-Handy das irgendwann einfach vorgeschlagen hat
  • Microsoft 365 Family — weil es einfach mit Office dabei war

Zusammen: fast 30 Euro im Monat. 354 Euro im Jahr. Und trotzdem hatte ich das Gefühl, ständig zu wenig Platz zu haben. Ständig zu sortieren. Ständig Fotos zu löschen, die ich eigentlich behalten wollte.

Das eigentliche Problem

Das Geld war nur der Auslöser. Das eigentliche Problem war ein anderes: Ich hatte keine Kontrolle. Die Fotos meiner Kinder lagen auf Apples Servern, irgendwo in einem Rechenzentrum, das ich nie sehen werde. Die AGBs hatte ich nie vollständig gelesen — wer tut das schon. Und wenn Apple morgen die Preise verdoppelt, oder der Dienst eingestellt wird, oder ein Datenleck passiert: ich wäre dabei. Ohne Ausweg.

Der Moment, der alles verändert hat: Dropbox erhöhte 2023 die Preise. Nicht dramatisch — aber es war das dritte Mal in fünf Jahren. In der Benachrichtigung stand etwas von „verbesserten Features". Die hatte ich nie benutzt. Ich zahlte einfach. Weil es bequem war. Weil das Kündigen aufwendiger schien als Zahlen.

Was ich stattdessen gemacht habe

Ein alter PC, der seit zwei Jahren nur Staub gesammelt hatte. Eine externe Festplatte. Ein Wochenende.

Mehr brauchte es nicht, um eine Infrastruktur zu bauen, die heute für meine ganze Familie funktioniert. Jeder Ordner, jedes Foto, jedes Dokument: an einem Ort, auf meinem Gerät, unter meiner Kontrolle. Sichtbar auf dem iPhone, auf dem Mac, auf dem Windows-PC meiner Frau.

Die vier Abos sind gekündigt. Seit dem ersten Monat danach spare ich fast 30 Euro — jeden Monat, für den Rest meines Lebens.

Was wirklich anders ist

Nicht die Einsparung. Das ist schön, aber nicht der Hauptpunkt.

Der Hauptpunkt: Ich muss mich nicht mehr fragen, wem meine Daten gehören. Die Antwort ist jetzt eindeutig. Das fühlt sich — überraschend — sehr gut an.

Wie das konkret funktioniert

Schritt-für-Schritt-Kurs — ein Wochenende, kein Vorwissen nötig.

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Was kostet dich deine Cloud
wirklich?

Monatsbeträge fühlen sich klein an. Das ist kein Zufall — sondern Geschäftsmodell. Wer 3 Euro im Monat zahlt, denkt nicht darüber nach. Wer in der Jahresrechnung sieht, was das summiert, schon eher. Und wer fünf Jahre hochrechnet, fängt an Fragen zu stellen.

Hier sind die Fragen. Und die Antworten.

Die typische Cloud-Rechnung eines Haushalts

Dienst Monat Jahr 5 Jahre
iCloud 2 TB 9,99 € 120 € 600 €
Google One 100 GB 2,00 € 24 € 120 €
Dropbox Plus 9,99 € 120 € 600 €
Microsoft 365 Family 7,50 € 90 € 450 €
Gesamt (alle vier) 29,48 € 354 € 1.770 €

Niemand hat alle vier gleichzeitig — aber die meisten haben zwei oder drei. Und dann gibt es noch die Familienpläne. Die Speicher-Upgrades. Den nächsten Preisanstieg, der kommt. Er kommt immer.

Die Preise steigen. Systematisch.

Dropbox hat in den letzten fünf Jahren den Preis dreimal erhöht. Google One hat das 200-GB-Paket gestrichen und alle in teurere Tarife gedrängt. iCloud ist bisher glimpflich davongekommen — aber der Konzernzwang, Gewinne zu steigern, gilt auch für Apple.

Das Prinzip: Die Einstiegspreise sind günstig, damit du deine Daten dort ablegst. Wenn deine Abhängigkeit groß genug ist, steigen die Preise. Wechseln ist dann aufwendig. Die meisten bleiben. Das ist kein Verschwörungsdenken — das ist Subscription-Ökonomie.

Was die Alternative kostet

Ein alter PC oder Laptop, der sowieso herumsteht: 0 €.
Eine externe Festplatte für Backups: einmalig 50–80 €.
Strom: 2–5 € pro Monat, je nach Gerät.
Der Kurs, der alles erklärt: einmalig 39 €.

Break-Even-Rechnung: Wer vorher zwei Abos für 200 €/Jahr hatte, hat die Einrichtungskosten nach weniger als einem halben Jahr wieder drin. Ab dann: reines Sparen.

Was die Rechnung nicht erfasst

Geld ist nicht alles. Was die Tabelle nicht zeigt: Deine Fotos liegen auf Servern, die du nicht kontrollierst. Deine Dokumente werden möglicherweise durchleuchtet, um Werbung zu verbessern. Und wenn ein Dienst eingestellt wird — was passiert mit dem, was du dort gespeichert hast?

Die finanzielle Rechnung spricht für sich. Aber die Kontrollfrage wiegt schwerer. Wer entscheidet, was mit deinen Daten passiert? Heute, und in zehn Jahren?

Die Alternative aufbauen

Ein Wochenende investieren — danach nie wieder Abo zahlen.

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DNS-Blocking: Was es kann —
und was nicht

Viele Tools versprechen, Werbung „komplett" zu blockieren. Das stimmt nicht — und wer es verspricht, lügt. Hier ist die ehrliche Version dessen, was DNS-Blocking leistet, was es nicht kann, und warum es sich trotzdem lohnt.

Was DNS überhaupt ist

DNS ist das Telefonbuch des Internets. Wenn du eine Webseite aufrufst, fragt dein Gerät zuerst einen DNS-Server: „Welche IP-Adresse hat diese Domain?" Erst dann wird die eigentliche Verbindung aufgebaut.

DNS-Blocking setzt genau hier an: Wenn dein Gerät nach der Adresse einer bekannten Werbe- oder Tracking-Domain fragt, antwortet der lokale DNS-Server mit „Existiert nicht." Die Verbindung kommt nie zustande. Die Werbung wird nie geladen.

Was DNS-Blocking kann

Es funktioniert gut bei allem, was auf externe Domains angewiesen ist:

  • Werbebanner auf News-Seiten, Blogs und kleineren Webseiten
  • Tracking-Skripte von Drittanbietern (Google Analytics, Facebook Pixel, Hotjar)
  • Telemetrie in Apps und Betriebssystemen
  • Werbung in manchen Smart-TV-Oberflächen und Apps
  • Viele Malware- und Phishing-Domains (gute Blocklisten eingeschlossen)

Ein gut konfigurierter DNS-Blocker filtert in einem normalen Heimnetz 20–35 % aller DNS-Anfragen — ohne dass die meisten Nutzer etwas bemerken. Seiten laden schneller, weil Tracking-Anfragen nie gestellt werden.

Was DNS-Blocking nicht kann

Hier kommt die ehrliche Antwort, die viele Tools verschweigen: DNS-Blocking kann Werbung auf Plattformen nicht blockieren, wenn diese Werbung über dieselbe Domain wie die Inhalte ausgeliefert wird.

  • YouTube-Werbung — kommt von googlevideo.com und youtube.com, denselben Domains wie die Videos. Blockierst du die Domain, blockierst du YouTube komplett.
  • Google-Suchanzeigen — kommen von google.com
  • Facebook/Instagram-Anzeigen — kommen von facebook.com und instagram.com
  • Spotify-Werbung im Free-Plan — kommt von spotify.com

Wer dir sagt, DNS-Blocking entfernt YouTube-Werbung, sagt die Unwahrheit.

Das Ziel ist nicht, das Internet werbefrei zu machen — das wäre unrealistisch. Das Ziel ist, Tracking und Werbung von Drittanbietern loszuwerden, die dein Verhalten über Hunderte von Seiten hinweg verfolgen. Das gelingt sehr gut.

Warum es sich trotzdem lohnt

Weil der Effekt da ist, wo er am meisten schadet. Tracking durch Drittanbieter — Meta-Pixel auf dem Arztblog, Google Analytics auf dem Vereins-Forum, Werbenetzwerke auf dem Nachrichtenportal — das sind die unsichtbaren Datensammler, die dein Profil über Jahrzehnte aufbauen.

DNS-Blocking greift genau dort an. Nicht perfekt. Aber wirkungsvoll.

Und weil es netzwerkweit funktioniert, profitiert jedes Gerät davon — der Smart-TV, das Handy deines Kindes, das Tablet. Ohne App. Ohne Konfiguration auf jedem Gerät. Einmal einrichten, überall wirksam.

DNS-Blocking für dein Heimnetz einrichten

Schritt-für-Schritt im Kurs — inklusive Blocklisten-Empfehlung.

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„Das ist doch nichts für mich" —
der Heimserver-Irrtum

Ich habe diesen Satz selbst gedacht. Mehrfach. Über Jahre. Immer wenn jemand über Heimserver sprach, dachte ich: interessant, aber definitiv nichts für mich. Zu kompliziert. Zu teuer. Zu viel Aufwand für das, was ich brauche.

Alle drei Einwände waren falsch. Hier ist, warum.

„Zu kompliziert — ich bin kein IT-Profi"

Das war mein stärkster Einwand. Und der, der am schnellsten wegfiel.

Der Grund: Moderne Heimserver-Software funktioniert über den Browser. Keine Kommandozeile für die Grundeinrichtung. Kein Linux-Studium. Du klickst dich durch eine Weboberfläche — ähnlich wie beim Einrichten eines neuen Handys.

Was es trotzdem gibt: ein paar Befehle, die man in ein Terminal eintippt. Einfache Zeilen, fertig erklärt, copy-paste. Das ist kein „IT-Profi sein" — das ist abschreiben. Das kann jeder.

Der tatsächliche Aufwand für die Grundeinrichtung: ein Wochenende, wenn man sich Zeit lässt. Danach läuft der Server im Hintergrund, ohne dass man ihn noch einmal anfasst.

„Zu teuer — ich habe kein Geld für neue Hardware"

Das ist das Missverständnis, das am häufigsten auftaucht. Heimserver bedeutet nicht: teures NAS-Gehäuse kaufen, teure Spezial-Festplatten, teure Lizenz.

Heimserver bedeutet: einen PC, den du bereits hast, sinnvoll nutzen.

Ein ausrangierter Laptop mit 8 GB RAM und einer 256-GB-SSD reicht für alles, was ein durchschnittlicher Haushalt braucht. Dateiserver, DNS-Blocker, VPN — das lässt sich problemlos parallel betreiben, auf Hardware die sonst in einer Schublade vergammeln würde.

Was man zusätzlich braucht: eine externe Festplatte für Backups (50–80 €, einmalig). Das war es.

„Brauche ich nicht — die Cloud reicht mir"

Dieser Einwand ist der interessanteste. Nicht weil er falsch ist — für manche ist die Cloud wirklich genug. Sondern weil er oft aus Gewohnheit kommt, nicht aus Überzeugung.

Die Fragen, die man sich stellen sollte:

  • Was passiert mit meinen Fotos, wenn Apple oder Google den Dienst ändert oder einstellt?
  • Wem „gehören" meine Daten, wenn sie auf fremden Servern liegen?
  • Wie viel zahle ich in den nächsten zehn Jahren noch für Abos?

Wer diese Fragen gestellt hat und trotzdem sagt: „mir egal, ich vertraue den Diensten" — völlig legitim. Es ist eine bewusste Entscheidung.

Wer merkt, dass er diese Fragen noch nie gestellt hat — der hat jetzt einen Grund, kurz innezuhalten.

Was hat mich dann überzeugt?

Nicht ein Argument. Sondern das erste Mal, als ich von einem anderen Gerät auf einen Ordner zugegriffen habe, der auf meinem eigenen Server lag. Kein Login bei einem Drittanbieter. Keine Cloud. Nur: Ordner auf, Datei da.

Das fühlt sich anders an als erwartet. Besser.

Schwer zu beschreiben — leicht zu erleben.

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